Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltung und Zielgruppe
Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen Marcel Korkunow, 22045 Hamburg (im Folgenden „Anbieter“) und seinen Kunden über die browserbasierte Software zur Störungsannahme (im Folgenden „Software“), deren Einrichtung und den Störungsannahme-Check. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, insbesondere Fachbetriebe für Sanitär, Heizung und Klima. Mit Verbrauchern werden keine Verträge geschlossen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht.
1a. Vertragsschluss
Die Darstellung auf der Website ist kein bindendes Angebot. Ein Vertrag kommt durch ein schriftliches Angebot des Anbieters und die Annahme des Kunden in Textform (z. B. E-Mail) zustande.
1b. Vorauszahlung
Monatliche Zahlung ist der Standard. bei 3 Monaten Vorauszahlung 7 Tage kostenlos dazu und 5 Prozent Rabatt auf die Einrichtung; bei 6 Monaten Vorauszahlung 1 Monat kostenlos dazu und 10 Prozent Rabatt auf die Einrichtung; bei 12 Monaten Vorauszahlung 3 Monate kostenlos dazu und 15 Prozent Rabatt auf die Einrichtung. Die Bonuszeit beginnt jeweils nach dem bezahlten Zeitraum.
Kündigung ist jederzeit per E-Mail in Textform an marcel@shk-annahme.de möglich. Bei sofortigem Ende vor Ablauf des bezahlten Zeitraums wird nicht genutzte bezahlte Zeit nach den tatsächlichen Tagen anteilig zu 100 Prozent erstattet. Noch nicht begonnene Bonuszeit verfällt. Die Einrichtungsgebühr selbst wird nicht erstattet. Der Einrichtungsrabatt wird Monat für Monat verdient. Bei vorzeitigem Ende wird nur der noch nicht verdiente Teil verrechnet (Rabatt × ungenutzte bezahlte Tage / bezahlte Tage insgesamt), höchstens bis die Erstattung 0 Euro erreicht. Eine Nachzahlung gibt es nie. Wird vorab zum Ende des bezahlten Zeitraums gekündigt, bleiben Rabatt und Bonus erhalten. Ist Marcel für ein erhebliches Problem verantwortlich, das zur vorzeitigen Beendigung führt, bleibt der Einrichtungsrabatt erhalten. Das Vorauszahlungspaket verlängert sich nicht automatisch. Danach gilt die monatliche Zahlweise oder ein neues Angebot nach Absprache. Vorauszahlungen werden per Überweisung bezahlt.
2. Leistung und Stufen
Der Anbieter richtet nach einem Gespräch mit dem Kunden einen Leitfaden für die Annahme von Störungsmeldungen „Heizung kalt“ ein und stellt ihn in der Software bereit (Software as a Service). Die Software stellt Fragen, berechnet aus den Antworten die wahrscheinlichsten Ursachen und hilft einzuschätzen, ob ein Einsatz nötig ist und welche Ersatzteile infrage kommen. Der Umfang ergibt sich aus der gewählten Stufe (Solo, Team oder Betrieb) zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aus Preise und Leistungen, insbesondere aus der Anzahl der Nutzer und Anlagentypen. Funktionen, die dort als „geplant“ gekennzeichnet sind, sind nicht Vertragsgegenstand; sie werden erst nach ihrer Bereitstellung und gesonderter Mitteilung Teil der Leistung.
3. Preise und Zahlung
Es gelten die Preise der Preisseite zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses (Einrichtung einmalig, Software monatlich oder im gewählten Vorauszahlungszeitraum). Alle Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Die Einrichtung wird nach dem Gespräch mit dem Kunden in Rechnung gestellt. Monatsbeiträge werden monatlich im Voraus berechnet. Bei Vorauszahlung wird der Preis des gewählten Zeitraums im Voraus berechnet. Der erste Monat wird taggenau anteilig berechnet. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig. Zusatzpakete werden nur nach gesondertem Angebot vereinbart. Preisänderungen für laufende Verträge kündigt der Anbieter mindestens 6 Wochen vorher in Textform an; der Kunde kann dann zum Wirksamwerden kündigen.
4. Störungsannahme-Check
Beim Störungsannahme-Check (149 €) wertet der Anbieter 10 vom Kunden übermittelte Anrufnotizen aus und bespricht das Ergebnis innerhalb von 5 Werktagen nach Eingang der Notizen in einem Gespräch von etwa 30 Minuten; dazu gibt es einen kurzen schriftlichen Bericht. Der Kunde übermittelt die Notizen ohne Namen, Anschriften, Telefonnummern oder andere Daten seiner Kunden. Ein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis wird nicht geschuldet. Bucht der Kunde innerhalb von 60 Tagen nach der Besprechung des Checks eine Stufe, wird der Preis des Checks voll auf die Einrichtung angerechnet. Die Anrechnung gilt einmal je Betrieb.
5. Laufzeit, Kündigung und Stufenwechsel
Kündigung ist jederzeit per E-Mail in Textform an marcel@shk-annahme.de möglich. Bei sofortigem Ende vor Ablauf des bezahlten Zeitraums wird nicht genutzte bezahlte Zeit nach den tatsächlichen Tagen anteilig zu 100 Prozent erstattet. Noch nicht begonnene Bonuszeit verfällt. Die Einrichtungsgebühr selbst wird nicht erstattet. Der Einrichtungsrabatt wird Monat für Monat verdient. Bei vorzeitigem Ende wird nur der noch nicht verdiente Teil verrechnet (Rabatt × ungenutzte bezahlte Tage / bezahlte Tage insgesamt), höchstens bis die Erstattung 0 Euro erreicht. Eine Nachzahlung gibt es nie. Wird vorab zum Ende des bezahlten Zeitraums gekündigt, bleiben Rabatt und Bonus erhalten. Ist Marcel für ein erhebliches Problem verantwortlich, das zur vorzeitigen Beendigung führt, bleibt der Einrichtungsrabatt erhalten. Das Vorauszahlungspaket verlängert sich nicht automatisch. Danach gilt die monatliche Zahlweise oder ein neues Angebot nach Absprache. Vorauszahlungen werden per Überweisung bezahlt. Vor der Abschaltung kann der Kunde seine Betriebsdaten exportieren. Wechsel in eine höhere Stufe sofort, in eine niedrigere zum Monatsende. Bestehende Daten bleiben dabei lesbar und exportierbar.
6. Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Software. Wartungsarbeiten kündigt er nach Möglichkeit vorher an. Eine bestimmte Verfügbarkeit in Prozent wird nicht zugesagt.
7. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt fachliche Angaben bereit (z. B. typische Ursachen, Anlagen, Ersatzteile) und benennt einen Meister, der die Werte des Leitfadens freigibt. Zugangsdaten hält er geheim. In der Software werden keine Namen, Anschriften oder Telefonnummern von Endkunden erfasst, sondern nur die Auftragsnummer des Betriebs.
8. Fachliche Verantwortung und Sicherheitsregel
Die Software ist eine Gesprächshilfe und keine Ferndiagnose. Inhalte zu Ursachen, Ersatzteilen und Telefonlösungen beruhen auf den Angaben und Freigaben des Kunden. Die fachliche Beurteilung, Anweisungen an Endkunden und die Ausführung von Arbeiten liegen allein beim Kunden. Bei Hinweisen auf Gasgeruch zeigt die Software immer zuerst den Stopp-Hinweis; diese Regel kann nicht abgeschaltet werden.
9. Automatische Vorschläge
Optionale automatische Vorschläge ordnen frei getippte Antworten zu und formulieren einen Einsatzbericht. Das Auslesen von Rechnungsausschnitten ist geplant (siehe Ziff. 2). Sie sind Hilfsmittel: Die Einschätzung der wahrscheinlichen Ursachen berechnet der Leitfaden. Jeder automatische Vorschlag ist gekennzeichnet und wird erst durch Bestätigung eines Mitarbeiters übernommen. Die automatischen Vorschläge werden je Kunde erst nach Abschluss des Vertrags zur Auftragsverarbeitung eingeschaltet und können jederzeit abgeschaltet werden; alle Funktionen der Software stehen auch ohne automatische Vorschläge zur Verfügung.
10. Daten bei Vertragsende
Der Kunde kann seine Betriebsdaten vor der Abschaltung als ZIP exportieren. Nach der Kündigung wird der Betrieb gesperrt; der Chef kann sich noch 30 Tage anmelden und den Export abrufen. Danach löscht der stündliche Hintergrundlauf Fälle, Zugänge, betriebliche Leitfäden und weitere Betriebsdaten. Rechnungen und bestimmte Nachweise bleiben erhalten. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.
11. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und aus einer übernommenen Garantie bleibt unberührt.
12. Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches Recht, die Software im eigenen Betrieb im Umfang seiner Stufe zu nutzen. Der Anbieter darf nicht personenbezogene, zusammengefasste Erkenntnisse (z. B. welche Fragen bei welchen Ursachen helfen) zur Verbesserung seiner Leitfäden verwenden.
13. Datenschutz und Vertraulichkeit
Beide Seiten behandeln betriebliche Informationen vertraulich. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag schließen die Parteien vor dem ersten Login einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; er ist im Preis enthalten.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Hamburg. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
Stand: 14.10.2026